Eine illustre Runde von Klimawandelskeptikern bzw. –leugnern referiert am 8.10. um 18.00 zum Thema „Climate Change and Sustainable Development“ im Hayek Institut in Wien (Link zur Anmeldung).
Die Referenten: Der tschechische Präsident Václav Klaus, Fred Singer (University of Verginia), Klaus Heiss (Exec. Dir. Jamestown Group) und David Henderson (ehem. chief economist OECD, Westminster Business School).
Zur Einstimmung für Interessierte einige Zitate und Meinungen der Konferenzteilnehmer:
Fred Singer
„Wir sehen in den letzten zwanzig Jahren gar keine Erwärmung. Die Satelliten zeigen sogar eine leichte Abkühlung in den mittleren Luftschichten. Und das beweist: Der menschliche Einfluss auf das Klima ist viel kleiner als die natürlichen Schwankungen."
„Die besten Modelle benutzen heute Auflösungen von hundert Kilometern. Das heißt: Alles was kleiner ist, kann nicht berechnet werden. Wolken z.B. sind viel kleiner als hundert Kilometer! Die Modelle stimmen nicht, weil Wolken viel zu schwierig sind."
„Wenn ich die Daten analysiere, stelle ich fest, daß der Meeresspiegel in Wahrheit gar nicht steigt. Im Gegenteil: Die Erwärmung bremst sogar den Meeresspiegelanstieg. Der Grund ist klar. Mehr Wasser verdunstet, mehr Schnee fällt auf an den Polen. Die Erwärmung transportiert also das Wasser vom Meer zum Pol, und der Meeresspiegel sinkt."
„Die Sonne ist kein konstanter Stern. Sie strahlt unterschiedlich heiß. Es gibt elfjährige Schwankungen, auch längere Schwankungen, und solange wir nicht wissen, wie die Sonne das Klima beeinflußt, können wir ohnehin keine Vorhersagen machen."
Václav Klaus
“Global warming ist ein Mythos, und ich denke, dass jeder ernsthafte Mensch und Wissenschaftler dies auch sagt. Es ist nicht in Ordnung, sich auf das UN-Gremium zu berufen. IPCC ist kein wissenschaftliches Gremium: es ist eine politische Institution, eine Art NGO mit grünem Charakter.”
"Das ist totaler Unsinn. Die globale Erderwärmung ist einfach Unsinn. Was kann man nur tun, damit das jemand versteht?"
"Das Wirtschaftswachstum ist die Lösung der Umweltprobleme, nicht ihre Ursache."
"Der Mensch übersteht doch eine klimatische Veränderung ganz einfach: Er schließt den Knopf an seinem Hemd oder aber er krempelt die Ärmel hoch. Also versuchen wir doch erst gar nicht, das Klima zu steuern. Zum Beispiel indem wir versuchen, die Temperatur von New York an die von Prag anzugleichen. Das bringt doch nichts. Ziehen wir doch einfach einen Pullover mehr oder weniger an."
"Auch wenn ein paar Inseln im Meer versinken, würden dafür doch weite Teile Sibiriens auftauen."
"Wir sollten uns nicht mit katastrophalen Prognosen gegenseitig Angst einjagen oder diese Prognosen heranziehen, um ein irrationales Eingreifen in das Leben der Menschen zu rechtfertigen."
Klaus P. Heiss
„Das Heißeste am Bericht des Weltklimarates , …, ist die weltweite Hysterie, die er auslöste, verbunden mit der Ausbeutung grundlegender (Existenz-)Ängste durch zahlreiche politische Opportunisten. Die allgemeine Panik geht schon so weit, dass Kritiker des Klimawahns einen Maulkorb verpasst kriegen.“
„…Kohlendioxid ist also nicht verantwortlich für die Erwärmung des Weltklimas in den letzten 150 Jahren. Aber was dann? Zu mehr als 90 Prozent sind Veränderungen im Erde-Sonnen-Verhältnis für die Kliamschwankungen verantwortlich.“
„Eine eventuelle Erwärmung würde uns lediglich zum langzeitlichen optimalen Erdklima der letzten 560 Millionen Jahre zurückführen.“
David Henderson von der Westminster-Business School, ehemals Chefökonom der OECD kritisiert die Berechnungsgrundlagen des IPCC. Seiner Meinung nach haben die IPCC-Verantwortlichen („mit Vorsatz!“) für die Messung des Gefälles zwischen reichen und armen Ländern eine irreführende Methode gewählt, um diesen Abstand besonders groß erscheinen zu lassen. So wird behauptet, die durchschnittlichen Einkünfte in den entwickelten Ländern lägen heute 40 mal höher als in den asiatischen Entwicklungsländern, und zwölf mal höher als in den Entwicklungsländern insgesamt. Diese ernorme Größenordnung ergibt sich, wenn die Brutto-Inlandsprodukte in Dollar umgerechnet und dann miteinander verglichen werden. Statt dieser "Währungsparität" müsse seriöse ökonomische Wissenschaft aber die so genannte "Kaufkraftparität" zugrunde legen. Für Henderson ist dieses Beispiel symptomatisch für ein breiteres Muster von Fehlern im IPCC-Bericht.
Donnerstag, 04. Oktober 2007
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1 Kommentare:
Wird eine schöne Retro-Versammlung werden - - - schätze das Publikum wird zu den Vortragenden passen.
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