Nachdem das Elektromobilitäts-Projekt im Vorarlberg, im Rheintal, bereits erfolgreich läuft, will der Klima- und Energiefonds (Klien) eine weitere Modellregion in Österreich schaffen. Wieder stehen 2,5 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
Dieses Mal sollen allerdings auch Automobilzulieferer ins Boot geholt werden, erläutert Eveline Steinberger, Geschäftsführerin des Klien: "Wir wollen helfen, Österreich als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren." Zeitgleich mit dem Pilot startet eine Ausschreibung, die blumig "Technologische Leuchttürme der Elektromobilität" genannt wurde. Mit Fördermittel in der Höhe von elf Millionen Euro werden dabei Firmen, die in Richtung Elektromobilität arbeiten, bei Forschungen im Bereich Stromspeicherung, Steuerungselektronik, Ladesysteme oder Netzintegration unterstützt.
Im Idealfall soll das Ergebnis in der Modellregion dann gleich zum Praxistest auflaufen. Erwartet wird, dass sich für die Modellregion Städte bewerben, die das erste Mal nicht zum Zug gekommen sind: Also Salzburg, Linz oder Graz. Auch Kärnten könnte mit einem "Twin-City" -Konzept Klagenfurt/Villach Chancen haben. Was die Autozulieferer betrifft, beobachtet Steinberger rege Tätigkeiten: So hat Magna beim Autosalon in Genf mit dem Mila ein Elektrofahrzeug vorgestellt.
(Johanna Ruzicka, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 31.7.2009)
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